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Profit vor Sicherheit: ENSI-Entscheid im Dienst des Atomkapitals

24.09.2011, Junge Grüne Bern, Roman Gugger

(Pour cet article, il n'existe aucune traduction)

Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI hat gestern die Wiederinbetriebnahme des Schrottreaktors Mühleberg genehmigt und damit einmal mehr bewiesen, dass die einzige Sicherheit, die es zu gewährleisten gewillt ist, die Sicherheit des Profits der AKW-Betreiberfirmen ist.

Die jungen grünen bern sind entsetzt darüber, dass die EntscheidungsträgerInnen auf allen Ebenen – bei der BKW, in der Berner Kantonsregierung, beim ENSI, beim UVEK – die Gesundheit und das Leben hunderttausender Menschen aufs Spiel setzen, um der BKW Extraprofite zu sichern, statt endlich Schluss zu machen mit der tödlichen Atomkraft.

Es ist ausserdem befremdlich, dass die BKW ihr Vorgehen im Zusammenhang mit dem AKW Mühleberg nicht oder erst im Nachhinein kommuniziert. Wir fordern von der BKW absolute Transparenz über die Sicherheitsprobleme, die im Juni zum vorzeitigen Abschalten des AKW geführt haben, und über alle weiteren Schritte, die die BKW unternehmen wird.

Wir verlangen, dass der Regierungsrat des Kantons Bern angesichts der Arbeitsverweigerung der mit der Sicherheit beauftragten Stellen aktiv wird und unverzüglich rechtliche und politische Schritte einleitet, um das AKW Mühleberg endgültig vom Netz zu nehmen.

Die jungen grünen bern werden weiterhin mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Atomlobby und ihre Machenschaften kämpfen und alle Aktionen unterstützen, die sich gewaltfrei gegen die Atomenergie wehren.

Bern, 24. September 2011

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