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Die Jungen Grünen Glarus haben für die Initiative „Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen“einstimmig die Ja-Parole beschlossen.
Besonders in Tourismusgebieten führt der uferlose Bau von Zweitwohnungen zur Entstehung von Betonwüsten, zur verstärkten Zersiedelung und zur Verdrängung von Einheimischen infolge der unbezahlbaren Immobilienpreise. Jedoch bemängeln sie deren starke Inflexibilität, die die Umsetzung erschweren würde. Die Problematik ist aber dermassen akut, dass die Jungen Grünen die Ja-Parole als verantwortungsvollen Akt einstimmig beschlossen haben.
Bezüglich der„Bauspar-Initiative“ empfehlen die Jungen Grünen einstimmig Nein zu stimmen.
Mit dieser Vorlage bezwecken die Bürgerlichen Steuergeschenke für ihre Klientel. Wenigverdienende dagegen profitieren kaum von den vorgeschlagenen Steuererleichterungen.
Einzig die Bestimmung zur Förderung des Energie-Bausparens ist als positiv zu bewerten. Diese Bestimmung ist für die Kantone jedoch nicht bindend und insofern obsolet, als die meisten sie schon ohnehin kennen.
Schlussendlich stellt sich die Frage, ob privates Wohneigentum wirklich staatlich gefördert werden muss, zumal die Wohneigentumsquote in den letzten Jahren stark angestiegen ist.
Die Jungen Grünen Glarus haben eine ablehnende Parole zur Volksinitiative „6 Wochen Ferien für alle“ gefasst.
Die Jungen Grünen wünschen sich, dass jeder Arbeitgeber die Leistung seiner Angestellten schätzt und ihnen mindestens sechs Wochen Ferien zugesteht. Bei einer Annahme der Initiative wird jedoch befürchtet, dass die Arbeitsbelastung ungebührlich steigen und die Bereitschaft der Arbeitgeber Arbeitsuchende einzustellen sinken werden, insbesondere für Junge.
Die Wiedereinführung der Buchpreisbindung wird begrüsst.
Im Interesse eines kulturell ausgewogenen Sortiments und zum Schutze der kleinen Buchhandlungen erachten die Jungen Grünen die Buchpreisbindung als gerechtfertigt. Insbesondere fördert sie den Erhalt von regionalen Angeboten.
Schlussendlich sagen die Jungen Grünen Ja zum Bundesbeschluss über die Regelung der Geldspiele zugunsten gemeinnütziger Zwecke.
Es wird begrüsst, dass der Bund und die Kantone der Regelung der Geldspiele und seinen Kehrseiten wie Spielsucht und Geldwäscherei mehr Aufmerksamkeit schenken.
Les Jeunes Verts de Glaris supportent la candidature de Karl Stadler
Le fin-de-la-semaine dernier, Karl Stadler a rendu un visite à une assemblée spéciale de la jeune section de Glaris pour se presenter. Après une briève présentation et des questions posées, l'assemblée a décidé de supporter sa candidature.
Karl Stadler est membre du bureau du parti vert cantonal. Or, il est un député pour Sud de Glaris dans le grand conseil du canton.
The Youth Section of the Green Party of Glarus announces its support for the candidacy of Karl Stadler
Karl Stadler accepted an invitation by the local youth party and payed a visit to the latest editon of the project day this weekend. In front of an assembly of dedicated youngsters, Karl Stadler gave a short speech introducing himself and explaining his motivation to candidate for the Council of States, the upper chamber of the national parliament. After the speech and the answering of questions, the presiding officer proceeded to the voting. The assembly voted unanimously in favour of Karl Stadler.
Karl Stadler is currently serving as a member of the state parliament and has joined the green group in parliament. Besides, he is a member of the executive board of the Glarner green party and is committed to several other organisations.

Les jeunes vert-e-s de Glaris participent à la grande manifestation contre les centrales atomiques dangeureuses. "Glaris fait beau et ne veut plus de l'électricité atomique!"

La population de Glaris et spécialement les jeunes vert-e-s sont contre des nouvelles centrales nucléares. Pour motiver le Berne fédéral ŕ prendre des mésures responsibles, on organise une grande manifestation en Argovie.
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Im geltenden ÖV-Gesetz ist der Stundentakt festgeschrieben. Um den Weg frei zu machen für den Halbstundentakt ist daher eine Änderung dieses Gesetzes nötig; wenn sich an der diesjährigen Landsgemeinde die Mehrheit der Stimmenden für die Annahme des Halbstundentaktes ausspricht, so werden die zuständigen Stellen beim Kanton in die Pflicht genommen, diesen zu realisieren. Damit wird der Anschluss an den ÖV der umliegenden Kantone gewährleistet und das Angebot im Kanton verbessert. Dies ist für alle wichtig, die auf den ÖV angewiesen sind und hilft, die Attraktivität des Kantons für Neuzuzüger zu steigern. Zudem wird der Anreiz erhöht, den ÖV statt das Auto zu benutzen, was eine Entlastung der Strasse bringt.
Sollte jedoch die Mehrheit die ÖV-Vorlage ablehnen, ginge wertvolle Zeit verloren um den Anschluss an die umliegenden Kantone zu gewährleisten und das Image des Kantons würde darunter leiden. Überdies könnten sich die zuständigen kantonalen Stellen darauf berufen, dass keine Verbesserung des ÖVs durch das Volk gewünscht wird. Es wäre zu befürchten, dass das auf die Landsgemeinde 2012 versprochene Projekt der Regierung als Minimalvariante ausgearbeitet würde. Es geht an der Landsgemeinde daher um einen Grundsatzentscheid für oder gegen den Ausbau des ÖV im Kanton Glarus. Aus diesen Gründen stimme ich an der Landsgemeinde für den Halbstundentakt.
Marina Schmid-Padovan, Sekretärin Junge Grüne Glarus
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Wenn man die Volksinitiative „Schutz vor Waffengewalt“ genauer betrachtet, erkennt man rasch, dass eigentlich keine rationalen Gründe für deren Ablehnung, sehr wohl aber für deren Annahme sprechen. Gerade dass nun die Munition nicht mehr nach Hause mitgegeben wird, dass das Gewehr in zwei Teilen aufbewahrt werden muss, zeigt doch, dass auch die Armee nicht mehr allen Wehrmännern blind vertrauen kann. Zudem zeigt die Initiative deutlich auf, mit welchen Ängsten und Illusionen in unserem Lande argumentiert wird: Offenbar glauben viele immer noch, dass der Feind eines Tages direkt vor unserer Haustüre stehen könnte und die Waffe deshalb sofort griffbereit sein müsste. Ohne Munition wäre das eine ziemlich leere Drohung… Die Gegner der Initiative befürchten ein organisatorisches Chaos und hohe Kosten wenn alle Waffen abgegeben würden; wo bleibt da das Vertrauen, dass eine Armee den eigenen Waffenbesitz verwalten kann und wo die Bereitschaft, Geld dafür einzusetzen, damit ein real existierendes Sicherheitsrisiko reduziert wird? Es ist bekannt, dass Ordonnanzwaffen von Drohung bis hin zu Tötungsdelikten und Suiziden eingesetzt werden und damit Familien unter Druck gesetzt werden. Darf die Armee nur etwas kosten, wenn es um die Abwehr des fiktiven Feindes geht oder darf sie auch etwas kosten um reale Bedrohungssituationen zu reduzieren?
Ein Ja zur Initiative „Schutz vor Waffengewalt“ würde daher die Glaubwürdigkeit der Armee erhöhen.
Sidhi Amipa, Vorstand der Jungen Grünen Glarus
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Die Jungen Grünen Glarus haben für die Initiative für den Schutz vor Waffengewalteinstimmig die Ja-Parole beschlossen.
Die Jungen Grünen haben mit Dutzenden anderen Organisationen diese Volksinitiative erfolgreich lanciert, um den Waffenmissbrauch zu bekämpfen und so für mehr Sicherheit zu sorgen.
Laut dem VBS liegen über zwei Millionen Schusswaffen in Schweizer Haushalten herum. Die grosse Mehrheit davon sind Militärwaffen. Es ist erwiesen, dass mehr Waffen im Umlauf zu öfteren Morden und Suiziden im Affekt führen. Jährlich kommen so schweizweit 300 Menschen durch Schusswaffen ums Leben. Zudem kann schon die blosse Drohung mit der Waffe im Schrank das Leben einer Familie zur Hölle machen. Unter dieser häuslichen Gewalt leiden meist Frauen und Kinder.
Die Initiative fordert erstens die Aufbewahrung des Sturmgewehrs im Zeughaus. Die heutige sicherheitspolitische Lage erfordert keine Heimaufbewahrung mehr.
Zweitens soll der Waffenbesitz fortan eines Bedarfs- & Fähigkeitsnachweises bedürfen. Verantwortungsvolle Sportschützen und Jäger können auch weiterhin mit Waffen hantieren.
Drittens wird ein nationales Waffenregister gefordert, sodass Klarheit über den Waffenbesitz herrscht und potentielle Täter nicht eine Waffe erwerben können. So wird auch dem illegalen Waffenbesitz begegnet.