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Nein zum Mattenhof-Verkauf

Gemeinderat muss neu verhandeln


Ende November hat die Gemeinde Horw den perfekten „Deal“ gemacht (siehe NLZ vom 26. Nov. 2012). Ganz in der Nähe des Bahnhofs hat sie ein Grundstück für Fr. 10’000 pro m2 verkauft. Sie lesen richtig: Fr. 10’000.
Nur einen Kilometer nebenan, beim Bahnhof Mattenhof, will die Gemeinde Kriens Land für Fr. 800 pro m2 verscherbeln. Das ist unverständlich, ist doch die Gemeinde Kriens so gut wie bankrott. Sie bräuchte das Geld viel dringender als Horw.
Verständlich wäre der Handel noch, wenn es sich um gemeinnützige oder genossenschaftliche Investoren handeln würde. Aber nein, es handelt sich hier um einen renditeorientierten grossen Immobilienplayer der Schweiz, die Mobimo AG. Wettbewerbe, Erschliessung, Entwicklung und das Risiko von Altlasten übernimmt die Gemeinde gleich auch noch: alles im Discountpreis inbegriffen.
In Horw zahlt dies der Investor: Horw kann anscheinend verhandeln.
Der Gemeinderat von Kriens wird es nur lernen, wenn das Referendum zustande kommt.
Wir sind in diesem Fall nicht gegen den Landverkauf - wie uns nun vorgeworfen wird - ganz und gar nicht. Aber wir sind ganz entschieden gegen teure Geschenke auf Kosten der Gemeinde. Weshalb die Vertreter liberaler Parteien in dieser schwierigen Zeit Geschenke verteilen wollen, ist uns ein Rätsel.
Beim Budget und bei den damit verbundenen Sparrunden dürfen die KrienserInnen dann wieder bluten. Deshalb ist das Referendum für die Krienser Finanzen jetzt dringend notwendig.

Für Weihnachtsgeschenke ist es definitiv noch zu früh.

Fabian Takacs


Einwohnerrat Kriens
Vorstandsmitglied Junge Grüne Kanton Luzern
Vorstandsmitglied Grüne Kanton Luzern

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